Elektroautos

Seit geraumer Zeit weiß die Menschheit, dass die Vorräte an Erdöl, aus dem Kraftstoffe gewonnen werden, endlich sind. Diese Weisheit hat sich bis in die Führungsetagen der Automobilkonzerne herumgesprochen und man ist auf der Suche nach Alternativen. Im Automobilbau heißt das Antriebskonzept der Zukunft schlicht und einfach Elektromotor. Das ist keine ganz so neue Weisheit, doch liegt der Schwachpunkt des Elektroantriebs bisher in der Bereitstellung der elektrischen Energie und ihrer Lagerung im Fahrzeug.

Die ersten Fahrzeuge, die nur mit elektrischem Strom angetrieben werden, sind bereits am Markt. Allerdings können diese Autos dem herkömmlichen Vortrieb weder in der Reichweite noch im Komfort das Wasser reichen. Mit Elektroautos sind heute Fahrstrecken von 100 bis 150 km bei eher bescheidenen Fahrleistungen von 100 bis 120 km/h möglich. Anschließend ist eine Aufladeprozedur der Batterien erforderlich, die mehrere Stunden in Anspruch nimmt. Preislich liegen diese eher spartanisch ausgerüsteten Autos im Bereich von hochwertigen Mittelklasse-Fahrzeugen.

Beim Problem der Reichweite könnte eine neue Generation von Akkumulatoren Abhilfe schaffen schaffen. Da diese den übergroßen Teil des Fahrzeugpreises ausmachen, werden sie zukünftig aus dem Anschaffungspreis ausgeklammert und vom Fahrzeugbesitzer lediglich gemietet. Die am Fahrzeugboden angebrachten Batterien, lassen sich automatisch innerhalb weniger Minuten wechseln und durch einen frisch aufgeladenen Satz ersetzen. Mit einer etwas größeren Kapazität wären dann Fahrleistungen möglich, wie wir sie heute von benzin- oder dieselgetriebenen Fahrzeugen kennen.

Bis es so weit ist – Voraussetzung ist ein flächendeckendes Netz an Ladestationen – stellt das Hybridfahrzeug eine interessante Zwischenstufe dar. Hier arbeitet ein herkömmlicher Verbrennungsmotor als Stromaggregat und produziert Elektroenergie, mit der das Fahrzeug angetrieben wird.

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